Katarina Ringsdorff sitzt mit zwei Bullmastiffs auf einer Wiese

Katarina Ringsdorff

Ich bin Katarina Ringsdorff, Trainerin und Verhaltenstherapeutin hinter Hunderbar in Pennigsehl bei Nienburg. Seit 2008 arbeite ich beruflich mit Hunden – mit dem Schwerpunkt auf Listenhunde, Molosser und alle Mensch-Hund-Teams, bei denen Standardtraining nicht weiterhilft.

Wofür ich stehe

Hundepsychologie ohne Schnickschnack: Bei mir gibt es keine Methode um der Methode willen und kein Wunderversprechen in zwei Wochen. Ich arbeite an Beziehung, Kommunikation und Führung – weil die meisten Probleme nicht an der Technik scheitern, sondern eine Ebene tiefer liegen. Was das konkret bedeutet, kannst du unter Philosophie nachlesen.

Erfahrung mit schwierigen Hunden

2008 habe ich eine reguläre Trainerausbildung in einer Hundeschule gemacht – und schnell gemerkt, dass sie mir vor allem bei starken Rassen nicht genug Basis gab. Also bin ich für die ganze Nachbarschaft Gassi gegangen, teilweise mit fünfzehn Hunden gleichzeitig in meinem Wohnzimmer. Über die Jahre kamen immer wieder Hunde zu mir, die abgegeben werden mussten, weil sie gebissen hatten oder anderweitig aufgefallen waren. Ich habe sie aufgenommen, mit ihnen gearbeitet und die meisten erfolgreich weitervermittelt.

Dazu kam die Arbeit in einer großen Hundepension mit bis zu 40 anspruchsvollen Hunden gleichzeitig: Innerhalb von Minuten einschätzen, in welche Gruppe ein Hund passt, wann man bei einem Konflikt eingreifen muss und wie man für Harmonie im Haus sorgt. Das lernt man in keinem Online-Kurs – nur in der Praxis.

Warum starke Hunde andere Arbeit brauchen

Ohne es zu beabsichtigen, bin ich zu einer Art Spezialistin für Listenhunde, Molosser und ähnliche Kandidaten geworden. Meine eigenen Hunde waren immer ein Mix aus Abgabehunden und eigenen, meist vier bis sechs gleichzeitig: Staffordshire Bullterrier und Bullmastiffs – die ich zeitweise auch gezüchtet und ausgestellt habe – dazu ein Rottweiler-Cane-Corso-Mix, ein Kaukasen-Malinois-Mix, ein Pitbull, ein Kampf-Chihuahua und unzählige Pflegehunde.

Ich habe irgendwann verstanden, wie diese Hunde funktionieren, was sie im Alltag schwierig macht und woher Leinenaggression, Unverträglichkeiten und Statusaggressionen wirklich entstehen. Genau dieses Verständnis braucht es, um ihnen zu helfen – nicht ein strengeres Kommando.

Meine Arbeitsweise

Ich arbeite von innen nach außen: erst Beziehung, Orientierung und Alltag, dann die Symptomatik – die sich dadurch oft von allein erledigt. Dabei bin ich ehrlich, auch wenn es unbequem ist: Sicherung geht vor, Erwartungen bleiben realistisch, und der Mensch ist immer Teil der Lösung. Manche meiner Ansätze werden mittlerweile von Trainern in ganz Deutschland übernommen – und trotzdem bin ich die Letzte, die sich selbst „Expertin“ nennt. Aber wenn ich mir meine Kundschaft der letzten zehn Jahre anschaue, bin ich es wohl irgendwie geworden.

Ausbildung und Verantwortung

Weil klassische Ausbildungen oft zu theoretisch bleiben, bilde ich seit 2023 selbst aus: eine praxisbasierte Hundetrainer-Ausbildung in eigener Regie, mit maximal sechs Azubis pro Jahrgang. Einen großen Teil meiner Erfahrung habe ich außerdem in meinen Lehrvideos zusammengefasst, damit euer Weg kürzer ist als meiner – ich weiß, wie verwirrend die Flut an Methoden und Informationen sein kann.

Hunderbar heute

Am häufigsten arbeite ich im Einzeltraining bei dir zu Hause oder ab Pennigsehl. Im Wissensbereich findest du Einordnungen zu den Themen, mit denen ich täglich arbeite – von Leinenaggression bis Beißvorfall. Dazu kommen Seminare und Workshops und die OnlyDogs-Community für den Austausch danach. Und vielleicht kann ich nun auch dir helfen, den Dickschädel an deiner Leine besser zu verstehen.

Nächster Schritt

Wenn du dir unsicher bist, ob ich die Richtige für euch bin, schreib mir einfach.

Am schnellsten klärt sich das per WhatsApp: Schildere kurz dein Anliegen, dann sage ich dir ehrlich, ob und wie ich helfen kann.