Katarina Ringsdorff

katarina@hunderbar.de

Hallo liebe Hundefreunde!

Mein Name ist Katarina Ringsdorff, ich bin 1984 geboren und lebe mit meinen Hunden und meinem Lebensgefährten (in dieser Reihenfolge :) ) in Ahlten bei Hannover. Hier möchte ich einmal kurz erzählen, wie ich zu meiner Arbeit als Hundetrainerin gekommen bin und was Hunde für mich bedeuten.

Unseren ersten Hund bekamen wir, als ich 6 Jahre alt war. Es war ein Airedale-Terrierrüde und die große Hundeliebe meiner Mutter. Da wir sehr viel mit ihm unterwegs waren, bin ich gewissermaßen auf Hundewiesen aufgewachsen. Zwischen sich tummelnden Hunden zu spielen war für mich das Normalste der Welt und ich kann mich nicht erinnern, jemals Angst vor einem Hund gehabt zu haben.

Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass mein erster Berufswunsch “Tierärztin” war. Dass es so etwas wie Hundetrainer gibt, war mir damals noch gar nicht bewusst. Die einzigen Hundeschulen, die ich kannte, waren Schäferhundplätze, auf denen es damals sehr rabiat zuging, und diese Welt war mir (und unserem Hund) mehr als fremd. Leider machte mir meine Katzenallergie einen Strich durch die Rechnung und ich musste mich umorientieren. Ich bin meiner zweiten Leidenschaft nachgegangen und habe nach dem Abitur ein Grafikdesign-Studium angefangen. Hunde fand ich natürlich nach wie vor toll, hatte mich aber mehr oder weniger damit abgefunden, beruflich einen anderen Weg zu gehen.

Meine Hunde

Meinen ersten eigenen Hund bekam ich durch puren Zufall 2005. Reggy, der kleine Yorkshire Terrier, war gehbehindert und kannte mit seinen 10 Wochen absolut gar nichts außer der Tragetasche und der Zeitung, die ihm als Toilette diente. Doch irgendwie war es Liebe auf den ersten Blick und ich habe mich seiner angenommen. Da ich damals mitten in Hannover lebte, blieb mir gar keine andere Wahl, als ihm schnellstmöglich die große weite Welt zu zeigen. Ich fing an, mich intensiv mit der Hundepsyche zu beschäftigen und alles zum Thema zu lesen, was mir unter die Finger kam. Ich stieß auf alle möglichen und unmöglichen Ausbildungsmethoden, Theorien und Studien und mir wurde bewusst, dass aus dem “mal eben durchlesen” viel mehr geworden war. Nunja, letzendlich habe ich Reggy nach keiner bestimmten Methode erzogen und habe mehr auf mein Bauchgefühl vertraut. Das hat mich scheinbar nicht getäuscht und Reggy ist ein toller kleiner Hund geworden, von seinen anfänglichen Defiziten ist kaum noch etwas zu sehen.

Zwei Jahre später kam dann die Ally, mein kleiner Wirbelwind. Sie ist ein Golden Retriever und mittlerweile der Ruhepol des Rudels. Doch damals war sie die aktivste und selbstständigste aus dem Wurf. Als Welpe hatte sie vor nichts Angst und ich hatte schon meine Mühe, ihr zu vermitteln, dass auch ich eine bedeutende Rolle in ihrem Leben spiele. Sie hat mich vor so einige Herausforderungen gestellt, sei es ihr riesiger Aktionsradius oder der ausgeprägte Jagdtrieb. Sie ist halt ein Jagdhund durch und durch, und als ich sie zum ersten Mal von einem rennenden Hasen abrufen konnte, war es für mich wie Geburtstag und Weihnachten zusammen!

Später kam dann durch Zufall “Baby” dazu, ein Kaukasen-Malinois-Hovawart-Mischling… eine Mischung, die ihresgleichen sucht. Der Wachtrieb des Hovawarts, die Selbstständigkeit und das Misstrauen des Kaukasen und der Trieb des Malinois sind alles Eigenschaften, die in diesem Hund vereint sind. Er hat mich dazu gebracht, einige meiner Sichtweisen zu überdenken und neue Wege zu suchen, wo scheinbar keine waren…

Unsere Leidenschaft für Staffordshire Bullterrier begann dann mit Zaika, einer kleinen schwarzen Hündin, und über sie gibt es nur Tolles zu berichten – einen so fröhlichen und leicht erziehbaren Hund habe ich noch nie gehabt. Sie soll später, wenn alles verläuft wie geplant, die Stammhündin unserer geplanten kleinen Zucht werden.

Das neuste Rudelmitglied ist Berry, ebenfalls ein Staffordshire Bullterrier in der sehr seltenen und außergewöhnlichen Farbe Blue Brindle. Auch er soll später Teil unserer Zucht werden. Momentan ist er jedoch eher damit beschäftigt das ganze Rudel aufzumischen und permanent alle auf Trab zu halten :)

Die Berufung

Als ich mit der Zeit anfing, auch Freunden und Nachbarn mit ihren Hunden zu helfen, machte es mir unglaublich viel Spaß, nicht nur mit den verschiedenen Mensch-Hund-Teams zu arbeiten, sondern auch die schnellen Erfolge zu sehen. Ich bildete mich immer weiter, las viel und besuchte Themenabende und Seminare. Praktische Erfahrungen sammelte ich mit Tierheimhunden und Hunden aus dem Freundeskreis. Da man ja nie auslernt, fing ich zusätzlich eine 1,5-jährige  Ausbildung zur Hundetrainerin bei einer großen Hundeschule in Hildesheim an, wo ich viele wertvolle Praxiserfahrungen sammeln konnte.
In den letzten Jahren der Arbeit mit Hunden wurde mir bewusst, dass ich mit einem Schreibtisch-Job nicht glücklich werden konnte und somit habe ich mir einen großen Traum erfüllt und mich als Hundetrainerin selbstständig gemacht. Und nun freue ich mich täglich auf die vielen Menschen mit ihren Hunden, mit denen ich arbeiten darf!

Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, fremde Hunde und Menschen zu erziehen, mache ich mit meinem kleinen Rudel ausgedehnte Spaziergänge – ob in Feld, Wald oder Hannover Innenstadt – und genieße einfach unser Zusammensein. Und dieses entspannte Gefühl der Zusammengehörigkeit möchte ich gern jedem Hundehalter vermitteln, damit der Hund ein Begleiter und nicht mehr nur ein Haustier wird.

Ich würde mich freuen, auch Sie und Ihren Hund bei uns begrüßen zu dürfen!

Bis bald,

Katarina Ringsdorff

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